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am 24. August steigt Die Nacht Der Helden auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein – neben Präsentator HELDMASCHINE sind WITT, UNZUCHT, TANZWUT und MAERZFELD bestätigt

Koblenz – Diese Sommernacht wird die „Nacht Der Helden“ sein: am 24. August steht die Koblenzer Festung Ehrenbreitstein ganz im Zeichen der härteren deutschsprachigen Rockmusik. Neben den Präsentatoren selbst, der Koblenzer NDH-Band HELDMASCHINE, werden WITT, UNZUCHT, TANZWUT und MAERZFELD den Abend bestreiten.
Nach den regulären Auftritten lädt außerdem eine Aftershowparty mit verschiedenen Szene-DJs zum Weiterfeiern.

Längst ist die „NDH – Nacht Der Helden“ ein festes Trademark. Die Veranstaltungsreihe, die sowohl im Winter als auch im Sommer in unterschiedlichen deutschen Städten stattfindet, ist so etwas wie das Get Together namhafter Vertreter des sogenannten NDH (Neue Deutsche Härte)-Genres.
Präsentator der auch weit über die Szene hinaus beliebten Festival-Reihe: die Koblenzer Band HELDMASCHINE.
Ihr wuchtiger Sound, ihre fetten Industrial-Riffs und ihre scharfkantigen Elektro-Sounds gepaart mit ihren direkten und unumgänglichen Texten sind das Markenzeichen der Band. Frontmann und Cheflyriker René trifft mit seinen mal zynischen, mal ernsten Anleihen stets genau ins Schwarze, wenn Themen wie sexuelle Abhängigkeit, schmerzhafte Wahrheiten oder Vergänglichkeit besungen werden. Und HELDMASCHINE wären nicht sie selbst, wenn es nicht auch mit viel Sarkasmus und einer guten Portion Augenzwinkern zuginge. So ist der Titel “®” beispielsweise ein netter Gruß an all diejenigen ist, die immer noch mit müden Rammstein-Vergleichen angekrochen kommen.

Hinter WITT verbirgt sich niemand geringerer als Sänger und Schauspieler Joachim Witt, der mit Songs wie „Der goldene Reiter“ oder „Die Flut“ Mega-Erfolge feierte. Er gilt als musikalischer Wegweiser und ist bei Kritikern nicht unumstritten. Die sogenannte NDW (Neue Deutsche Welle) verschaffte ihm Anfang der 80er den künstlerischen Durchbruch. Längst gilt er auch über die Szene hinaus als Ikone.

UNZUCHT gehören derzeit zu den am schnellsten wachsenden deutschsprachigen Rockbands. Rau, charmant und voller Energie reizen sie ihr typisches Wechselbad aus melodischem Tiefgang und Attacken brachialer Härte voll aus. Unzucht lieben es einfach, auf der Bühne zu stehen - Musik mit Herz und Eiern, von Menschen für Menschen – so beschreibt sich die Band selbst. Mitte 2018 erschien ihr aktuelles Album „Akephalos“ und schafften es damit bis auf Platz 15 in die deutschen Charts.

TANZWUT zählen zu den alteingesessensten Künstlern der sogenannten Mittelalter-Szene und sind für ihrer musikalische Virtuosität ebenso bekannt wie für ihr schräges Auftreten und ihre bunte, teils skandalöse Art – und auch für einen Sänger, der nicht nur "Teufel" heißt, sondern durch seine markant-extravagante Art auch noch so aussieht. Im Laufe ihrer Karriere hat sich die Band immer mehr der Spielart des NDH verschrieben. 2016 erschien ihr letztes Album „Schreib es mit Blut“.

Ähnlich wie bei HELDMASCHINE gibt es auch bei MAERZFELD eine erfolgreiche Rammstein-Tribute Band als Parallel-Karriere: STAHLZEIT. Mit ihrem aktuellen Album „Ungleich“ und dem darauf enorm weiterentwickelten Sound konnten sich die Franken jedoch einen weiteren gewaltigen Identitätsschub verpassen. Nicht zuletzt dank ihrer dazu passenden, recht erfolgreichen Clubtour Anfang des Jahres haben MAERZFELD nun endgültig aus dem Schatten von STAHLZEIT herausgearbeitet. Ihr Name hat einen historischen Bezug: War bei den fränkischen Merowingern das Maerzfeld traditionell und nach römischem Vorbild ein Landstück außerhalb der Stadtmauern, auf dem in Friedenszeiten das Vieh gehütet und im Krieg das Heer auf den Kampf vorbereitet wurde, betrachten die sechs fränkischen Musiker das brachliegende Stück Länderei als Sinnbild des Lebens: es liegt einzig und alleine in der Hand des Benutzers, was er aus ihm macht. Anpacken lautet die Devise.

Nach den Open Air-Auftritten der fünf Bands winkt auf der Festung Ehrenstein noch eine Aftershow-Party bis in die frühen Morgenstunden. Die vier DJs Der Schulz (Unzucht), Krischan Wesenberg (Rotersand), DJ Arsenique und DJane Linegra sorgen für den passenden Sound.