insel der besonderen kinder

3D -Version
Tim Burtons neuer Film über ein paar „Kinder mit besonderen Fähigkeiten“ läuft gerade im Kino an.


Mein Film Eindruck:

Es ist immer schwierig ein gutes Buch beziehungsweise einen Mehrteiler filmisch umzusetzen.
Gerade in Fantasy Bereich ist dies besonders schwer. Nur ein paar Regisseure haben dies meiner Ansicht nach bisher gut umgesetzt.
Tim Burton ist normalerweise ein Regisseur, dessen Filme ohne bekannte Buchvorlage die Menschen begeistert.
Highlights wie Edward mit den Scherenhänden und Nightmare before Christmas sind einfach Klassiker.
Allerdings hat er auch schon bekannte Bücher umgesetzt wie die beiden "Alice im Wunderland"- Filme.

Vorneweg ich fand den aktuellen Film recht gut. Man muss halt Buch von Film immer getrennt bewerten und sich ggfls. neu darauf einlassen.
Die Bücher sind eine hervorragende Vorlage mit vielen Nebensträngen, wo gutes Kopf Kino gefragt ist.

Da hat man natürlich gewisse Erwartungen an den Film und die werden leider nur zum Teil erfüllt.
Charaktere wurden umgeändert, Fähigkeiten getauscht und so manche Szene verläuft ins Nichts.

Aber das merkt man halt nur, wenn man die Bücher vorher gelesen hat.
Als Tim Burton Stand-alone Film ist er gelungen. Es dauert zwar bis man die ersten typischen Burton Szenenbilder sieht, Details entdeckt, aber das Flair ist einfach vorhanden.
Es sind halt immer die Details, die einen Burton-Film ausmachen.
Die Bleischuhe, mit den schönen Verzierungen (typisch Gothic ;-)) oder der Weichzeichner auf den Personen.
Mit hat besonders die Verwandlung der Ingrimm gefallen :-).

Fazit ein sehr guter 3D- Film mit spannender Handlung von dem es hoffentlich bald Teil zwei und drei gibt.
Für Burton-Fans ein Muss und für alle Freunde der Bücher eine Option die Charaktere/Fähigkeiten in "real" zu erleben, egal, wer sie ausübt.

3stern