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Das Szenemagazin für
Die Schwarze Familie.

Ob Gothic, EBM, Metal, Rockabilly, Punk oder Folk.
Die schwarze Szene ist mehr als die Summe ihrer Richtungen.
Auch mit Kind sind wir weiter schwarz...

WIR sind die Famile der Szene!

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Anfang September erscheint die neue CD von Assemblage 23. Sänger und Kopf der Band stand uns für ein paar direkte Fragen Rede und Antwort.

DSF:  Hallo Tom und Glückwunsch zur Wahl als Band des Monats September 2016!

Tom: Danke sehr, ich fühle mich geehrt!

DSF: Natürlich kennt man euch in der Gothic Szene, aber könntest du uns trotzdem ein bisschen über Assemblage 23 erzählen? Gibt e seine spezielle Bedeutung hinter dem Namen?

Tom: Assemblage 23 ist mein Dark Electronic Music Projekt mit dem ich seit 17 Jahren Alben veröffentliche. Es gibt keine besondere Bedeutung bei dem Namen. Ich mochte einfach den Gedanken einen Namen aus Nummern und Ziffern zu haben.

IMG 0503DSF: Wie würdest du deine Musik beschreiben?

Tom: Dunkle, tanzbare Elektronic Music mit emotionalen Texten.

DSF: Deine neuen CD wird in Kürze erscheinen (September 2016). Was können wir neues erwarten? Gibt es ein Hauptthema?

Tom: Es wird ein Mix aus altem und neuem. Manches klingt wie die klassischen alten Assemblage 23 Sounds, allerdings auch mit einigen neuen Einflüssen. Es gibt kein übergeordnetes Thema. Ich habe allerdings den Titel des Albums extra gewählt, da er eine mehrfache Bedeutung hat. Einerseits bedeutet “Endure” etwas Schweres durchzustehen und andererseits zu gewinnen und weiterzumachen. Ich mag Worte, die mehrere Bedeutungen haben.

DSF: Du kommst aus den USA, tourst aber viel durch Europa, besonders Deutschland. Gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern oder sind die Fans überall die gleichen?

Tom: Im großen und Ganzen finde ich gibt es mehr Unterschiede zwischen den verschiedenen Städten als den Ländern. Shows in einer großen Stadt wie Berlin zum Beispiel sind ähnlich wie in einer Stadt wie New York oder Los Angeles. Genauso verhält es sich mit kleineren Städte in Deutschland wie in den USA. Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede aber die Music überwindet die.

IMG 0508DSF: Ich habe die auf dem E-Tropolis in Oberhausen im Frühjahr gesehen. Magst du lieber große Mengen oder bevorzugst du die kleineren, Fan näheren Events?

Tom: Ich mag sie beide aus unterschiedlichen Gründen. Natürlich ist es fantastisch vor großen Hallen zu spielen, wenn du den Jubel der Menge hörst. Aber es ist auch dankbar vor kleinen Zuhörermengen zu spielen, in Plätzen, wo wenig Bands spielen. Die wissen das viel mehr zu würdigen, dass du da bist. Es ist auch etwas einfacher mit einer kleineren Zuschauermenge in Kontakt zu treten al seiner großen.

DSF: Kommen wir zu den etwas familiäreren Fragen. Die-Schwarze-Familie.Net ist ja vor allem eine Community für Eltern aus der Gothic/EBM/Metal Szene. Deshalb wüsste ich natürlich auch gerne was über deinen Status.
Hast du Kinder oder falls nicht Nichten oder Neffen?

Tom: Ich habe keine eigenen Kinder aber zwei wunderhübsche Nichten und einen Neffen.

DSF: Wie kombinierst du dein Leben als Musiker und das Familienleben?

Tom: Da ich keine eigenen Kinder habe ich das recht einfach. Meine Frau und ich haben drei Katzen und das ist genug Arbeit.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das für Musiker mit Kin schwieriger ist. Es ist schwer genug so Lange von meiner Frau getrennt zu sein. Glücklicherweise war sie selber mal Musikerin auf Tour und versteht die Notwendigkeit dafür.
Wir haben sogar mal zusammengetourt, da war sie Tour Managerin und bei einer anderen Tour spielte sie als Drummerin beim Support Act. Aber auch wenn deine Liebste mit tourt, ist es was Anderes als wenn du zuhause bist.

DSF: Mögen deine Nichten und Neffe deine Musik?

IMG 0524Tom: Ich glaube die drei mögen meine Musik da ihr Onkel sie macht. Aber sie sind nicht sehr jung und ich glaube ihr Musikgeschmack wird sich in eine andere Richtung entwickeln.

DSF: Kannst du drei dir wichtige Werte nennen, die du Kindern mit auf den Weg geben würdest?

Tom: Intelligenz, Liebe, und Begeisterung für andere

DSF: Hast du noch ein paar direkte Worte für unsere Leser?

Tom: vielen Dank für das Interview. Ich hoffe wir sehen viele eurer Leser auf Konzerten im kommenden Jahr!

DSF: Danke sehr und alles Gute!