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Das Szenemagazin für
Die Schwarze Familie.

Ob Gothic, EBM, Metal, Rockabilly, Punk oder Folk.
Die schwarze Szene ist mehr als die Summe ihrer Richtungen.
Auch mit Kind sind wir weiter schwarz...

WIR sind die Famile der Szene!

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Christuskirche, 26.3.15, Bochum
ASP kehrte in die Bochumer Kirche zurück, um ein weiteres Kapitel der „von Zaubererbrüdern – Zwielichtgeschichten" aufzuschlagen.
Vor ausverkauftem Haus/Kirche bot er eine perfekte Akustikshow mit Geige, Cello und Harmonikaunterstützung.

 

Es ist schon was Besonderes, wenn in einer (ehemaligen) Kirche ein Konzert abgehalten wird. Die Atmosphäre ist eine ganz andere und auch die Akustik hat einen speziellen Klang. Wobei die Christuskirche noch mehr bedeutet.
IMG 1971"Ja, wir spielen auch in einer Kirche... gerade an diesem Ort [Christuskirche] wird Toleranz besonders groß geschrieben".
Und damit hat ASP Recht. Alles war recht andächtig, jeder lauschte den Worten des Predig... ähem Sängers, egal, ob er nun eine Geschichte erzählte oder ein neues Lied vortrug.

Die Bühne war einfach, mit vier Transparenten geschmückt, aber die Kirche wirkte ja von selber. ASP stand in der Mitte, Ralph Müller, an der Gitarre, saß zu seiner Linken und Tossi Groß (Bass) rechts.
Im hinteren Teil der Bühne saßen Katharina Kranich (Cello), Thomas Zöller (Dudelsack (Flöte, Harmonika) und Stefan Hukriede (Schlagwerk). Natürlich war Ally Storch an der Geige auch wieder dabei – Eine Augenweide mit ihren endloslangen Haaren.

Die Mischung der Songs war wieder speziell für die Tour ausgewählt worden. Es ging um Wechselbälger, Knochenmännern und schwarzen Raben. Klar wurde viel von "Zaubererbruder", also Krabat gespielt, da durfte "Denn ich bin dein Meister" nicht fehlen. Aber auch "Biotophia" und „:Duett (Minnelied der Incubi)" wurde vorgetragen.
Alles schlug ASP in seinem großen Buch nach, welches wie zur Predigt (da haben wir es wieder) vorne auf dem Altar.. ähem Notenständer(?) lag.

IMG 1927Nach einer guten Stunde und 10 Songs, gab es dann eine kurze Pause nach der ASP dann nochmals 1 1/4 Stunde weiterspielte. Angefangen mit einem Cover von der Band „The Inchtabokatables - Das Beil".
Fast vergessen, da im ewigen „wir kommen bald zurück- Modus.
Es folgten noch einige kleine Geschichten rund um die Tierwelt. Schließlich wurden einige Vögel in den Songs erwähnt und auch die Nachnamen der Cellistin und von Ally boten Angriffsfläche. ASP wollte klarstellen, dass keinerlei Tiere vor oder nach dem Konzert verletzt wurden.
Vorbildlich, ganz der Vegetarier ;). Mit „Werben" wollte ASP das Konzert dann beschließen, was nicht im Sinne der Fans war. So legte er noch mit „The Mysterious Vanishing Of The Foremar Family" nach und beschloss so den Abend in der Christuskirche zu Bochum.

Ein gelungenes Konzert, welches hoffentlich bald zum dritten Mal in dieser Lokation stattfindet. Vorher gibt es aber noch die "normale" Tour. Am 28.10. könnt ihr ASP mit der „VERFALLEN"-Tour in Oberhausen sehen.

Bilder aus der Kirche findet ihr in der Galerie -> Konzerte